Exklusiv-Interview mit Max Kordek über Lisk 3.0

Exklusiv-Interview mit Max Kordek über Lisk 3.0, Halbierung und sein eigenes Krypto-Portfolio

Max Kordek, CEO und Mitbegründer von Lisk, berichtete heute der U.S.A. über die größte Aktualisierung von Lisk, die Halbierung der Auswirkungen und erläuterte den Fall des 1,6 Mio. nicht initialisierten LSK-Kontos
Exklusiv-Interview mit Max Kordek über Lisk 3.0, Halbierung und sein eigenes Krypto-Portfolio

In diesem Gespräch mit Max Kordek, CEO und Mitbegründer von Lisk, besprechen wir alles, von den Anfängen seiner Karriere in der Blockchain-Sphäre mittels Bitcoin Era bis hin zu seinem Krypto-Portfolio. Max erklärte auch alle technischen Aspekte von Lisk’s Projekt in einfachen Worten und teilte seine Ansichten zu einer von Vitalik Buterin’s jüngsten Äußerungen mit. Dies war ein interessantes Interview, also verpassen Sie dieses Stück nicht!

Wie haben Sie Oliver Beddows, Ihren Mitbegründer bei der Lisk-Stiftung, kennen gelernt? Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Lisk zu gründen?

Max Kordek: Oliver und ich haben 18 Monate lang bei einem anderen Blockchain-Startup zusammengearbeitet. Die Kernidee dieses Startups bestand darin, Tools für Entwickler zu entwickeln, mit denen sie ihre eigenen Blockchain-Anwendungen erstellen konnten. Es war ein bisschen ähnlich wie Lisk. Oliver und ich entwickelten diese Idee weiter, und wir schlugen sie dem Team vor. Aber sie wollten diese Idee nicht wirklich aufgreifen. Die Mittel wurden immer knapper, und die Motivation bei diesem Startup war auf einem historischen Tiefstand. Sie wollten einfach nicht mehr weitermachen.

Wir trennten uns von der Mannschaft und gründeten unser eigenes Unternehmen mit dem Namen Lisk. Damals wurde die ursprüngliche Idee geboren, die es den Entwicklern im Grunde ermöglichte, einfach und schnell Blockkettenanwendungen zu erstellen und diese Anwendungen mit dem breiteren Ökosystem anderer Blockkettenanwendungen zu verbinden. Es handelt sich um ein Netzwerk von Blockkettenanwendungen, das mit jeder hinzugefügten Anwendung leistungsfähiger wird. So hat alles angefangen. Es war komisch, weil Oliver und ich uns in den ersten sechs Monaten des Unternehmens nicht in der realen Welt trafen.

Wir haben im Januar damit begonnen, und das erste Mal trafen wir uns im Juni in Berlin. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits das ganze Geld gesammelt, alles war gestartet, das Hauptnetz war live. Unsere Beziehung basierte auf Vertrauen, da wir uns bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesehen hatten und uns noch nie im wirklichen Leben begegnet waren.

Das ist interessant. Glauben Sie, dass Ihr früheres Team jetzt bedauert, dass es sich nicht an diesem Projekt beteiligt hat?

Max Kordek: Vielleicht anfangs, aber sie haben sich alle anderen Projekten im Weltraum zugewandt. Es war eine so frühe Zeit, und links und rechts tauchten Gelegenheiten auf. Viele von ihnen fanden diese Gelegenheiten. Ich denke, dass inzwischen alle zu anderen sehr erfolgreichen Projekten übergegangen sind.

Das ist gut. Sie eröffnen im November ein neues Lisk-Zentrum in Berlin, und ich kann sehen, dass Sie ziemlich schnell expandieren. Wie viele Menschen arbeiten jetzt in Lisk, und werden Sie noch weiter expandieren?

Max Kordek: Wir haben das Berliner Blockkettenstudio Lightcurve. Dort beschäftigen wir derzeit 32 Mitarbeiter. Bei der Lisk Foundation mit Sitz in Zürich, Schweiz, haben wir vier Angestellte und drei Vorstandsmitglieder von Bitcoin Era, darunter Oliver und mich. Insgesamt sind es 39. Wir sollten eigentlich nicht viel mehr als insgesamt 40 Personen wachsen, denn das ist einfach nicht nötig. Mit rund 40 Personen sind wir gut positioniert, um unsere Vision zu verwirklichen. Ende letzten Jahres haben wir eine ganze Reihe von Leuten entlassen.