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| „O pen air“-Kinder- und Jugendtreffen in den Bergdörfern |
Es werden immer mehr die Kinder- und Jugendtreffen in den umliegenden Bergdörfern. Neu sind Peshkepi, Dunice, Slatine.Auch Gur i Kuc, da kommen größtenteils Erwachsene, viele davon Zigeuner. Im Ganzen finden wöchentlich Treffen in 13 Dörfern statt. Fast alles „open air“ denn geeignete Gebäude haben wir dort (noch) nicht. Die Fotos vermitteln einen Eindruck davon. Man muss also das gute Wetter der Sommerzeit ausnutzen, im Winter wird es wieder schwierig…
Am Sonntag sind die Geschwister und Freunde aus den Dörfern zum Gottesdienst nach Pogradec eingeladen. Ein Problem sind natürlich die Fahrtkosten viele Familien können sich solche „Ausflüge“ einfach nicht leisten. Aber Pauli, unser Pastor, hat sich dahingehend etwas einfallen lassen: Jetzt, in der Brombeerzeit, werden überall in den Dörfern Beeren gepflückt. Zu feinster Marmelade verkocht, können vom Verkaufserlös die Fahrtkosten bezahlt werden… Unser Gebet ist, dass der Gottesdienst ein echtes „Highlight“ wird und unsere Gäste wirklich die Gegenwart Gottes erleben und seine Stimme hören!
„Lavdi Zotit!“ albanisch: „Gelobt sei Gott!“
Am 24. August 2003 fand in Gjirokaster, Südalbanien, der erste Gottesdienst im eigenen Gemeindehaus statt. Die Feier begann mit dem Auszug aus dem alten Raum in einer Garage. Über vierzig Kinder, die gerade an dem Kinderlager bei Bellwalds teilnahmen, sowie die Gemeindeglieder marschierten die Strecke bis zum neuen Haus, ausgerüstet mit Bannern, Fahnen, Musikinstrumenten … und hielten Einzug im neuen Saal.
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| Eigenes Gebäude 2003 |
Drei Monate lang hatten viele Freiwillige renoviert. Es gab einiges zu tun, weil das Haus alt ist. Aber das Grundstück eignet sich auch für einen späteren Neubau.
Der Gottesdienstraum befindet sich im oberen Stock, daneben ist das NEHEMIA-Büro, dann ein gemütlicher Raum mit Sitzecke für verschiedene Treffen und Kinderhort. Außerdem eine kleine Küche und ein Bad. Unten befinden sich ein Eingangsraum und zwei große Kellerräume, die noch renoviert werden müssen. Es ist ein typisches Haus in Gjirokaster: aus Stein gebaut, das Erdgeschoss hat oft Kellerräume, die Wohnung liegt im ersten Stock oder noch höher.
Manchmal scheint es uns fast als „Luxus“, solche Räume zu besitzen. Wir sind Gott und natürlich dem großzügigen Spender sehr dankbar für dieses Gebäude.
Ein kurzer Rückblick auf die „NEHEMIA“-Geschichte in Gjirokaster:
1994: Beginn der NEHEMIA-Gemeindearbeit unter der Leitung von Dr. Hans Baur. Gemeinderaum: Kellergewölbe in einem Privathaus im Quartier Dunavat.
1998: April: Umzug in ein anderes Haus, das wir für zwei Jahre mieten. Der Gemeinderaum im 1. Stock wird allmählich zu klein. Die anderen Räume werden von NEHEMIA-Mitarbeitern bewohnt.
2000: April: Umzug zurück ins erste Haus, jetzt in eine neu erstellte große Garage. Es soll eigentlich nur eine Übergangslösung sein, bis wir etwas Geeignetes finden. In der Garage trifft sich die Gemeinde über drei Jahre lang regelmäßig.
2003: Endlich können wir Bauland kaufen und dazu noch ein eigenes Gebäude. Die Gemeinde und das NEHEMIA-Zentrum sollen hier oben „auf dem Berg“ bleiben, nicht ins Tal und Stadtzentrum verlegt werden. Dort gibt es bereits zwei andere Gemeinden. Am 24. August ist es soweit, dass der erste Gottesdienst stattfinden kann. „Lavdi Zotit!“
Unser Leitungsteam besteht aus Hans und Rosa Bellwald, Brigitte Weber sowie Gazmend und Andrea Hasa. Wir zählen 45 Mitglieder, etwa 60 regelmäßige Gottesdienstbesucher, dazu kommen noch die Kinder.
Außer uns fünf Leitern sind noch weitere fünf albanische Mitarbeiter (auch für soziale Dienste) angestellt. Einige arbeiten ehrenamtlich in verschiedenen geistlichen Diensten mit, sei es in der Gemeindearbeit oder in der Dorfarbeit.
Der Neubeginn im eigenen Haus soll auch ein „geistlicher Neubeginn“ sein. Vom 1. September bis Mitte Oktober praktizieren wir eine 40-tägige Gebets- und Fastenzeit mit dem Ziel der Erneuerung der persönlichen Beziehung zu Jesus und auch des geistlichen Gemeindelebens.
Im Namen des gesamten Leitungsteams:
Andrea, Gazmend und Manuel Hasa