Unsere Ziele
Hilfe für Verfolgte


Schwer verletzter äthiopischer Evangelist.
Der Wunsch, verfolgten Christen zu helfen und für sie einzutreten, führte zur Gründung des AVC.

Schon damals, zu Zeiten des Kalten Krieges und Eisernen Vorhanges, musste sehr viel Hilfe im Verborgenen geleistet werden. Anders hätte sie überhaupt nicht erbracht werden können und hätte sowohl die Helfer als auch die Verfolgten einer zusätzlichen Gefährdung ausgesetzt. An dieser Problematik hat sich nichts geändert. Ein Teil unserer Arbeit ist öffentlich, der andere Teil geheim. So können wir auch über diese Arbeit teilweise nicht oder nur andeutungsweise berichten.

Hilfe für Verfolgte geschieht schwerpunktmäßig durch
  • Gebet
  • Besuche und Ermutigung der Verfolgten
  • finanzielle Hilfe für die Verfolgten
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Dialog mit Verfolgern


Beispiel Eritrea



Dr. Kiflu Gebremeskei, seit Mai 2004 in Haft, kennen wir seit 1986 als treuen und zuverlässigen Bruder und Partner.
Die Verfolgung der Christen in Eritrea nimmt seit Jahren immer mehr zu. 2006 haben wir deshalb in Berlin eine mehrtägige Aktion durchgeführt, um die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen und Unterschriften zu sammeln. Zudem wurden im Vorfeld Presse, Rundfunk, Fernsehen, Politiker, der Ausschuss für Menschenrechte im Bundestag und das Auswärtige Amt informiert. In Gesprächen im Auswärtigen Amt und mit dem Botschafter Eritreas haben wir versucht, eine Änderung der Lage herbeizuführen. Bislang leider ohne jeden erkennbaren Erfolg.

Parallel zu den öffentlichen Aktivitäten haben wir aber auch im Verborgenen gehandelt und konnten so den Familien der inhaftierten Geschwister Hilfe zukommen lassen.